Kategorie: Education

 

Änderungen im Abitur 2019

Ab dem Abitur 2019 ist nicht mehr ein grafikfähiger Taschenrechner, sondern nur noch ein wissenschaftlicher Taschenrechner zugelassen. Dadurch sind einige Fragestellungen der bisherigen Abituraufgaben ab 2004 nicht mehr möglich.  Lesen Sie dazu auch das Schreiben des Kultusministeriums. Die Änderung wirkt sich vor allem im Wahlteil Analysis und Stochastik aus. Dazu sind Musteraufgaben veröffentlicht worden. Die Aufgaben mit Lösungen finden Sie auch hier im Anschluss. Die Themenbereiche Differenzialgleichung, Volumen von Rotationskörpern und Abstand windschiefer Geraden werden nicht mehr Gegenstand der schriftlichen Abiturprüfung sein.

 

Schlau durch Nachhilfe?

Noten sind die eine Sache. Ungeschlossene Wissenslücken sind das andere, viel größere Problem.

Wie kannst du durch Nachhilfe schlauer werden?

5 Wege für dauerhaft mehr Wissen.

Schlau = intelligent?

Der Duden erklärt: „schlau, Adjektiv; Bedeutung: die Fähigkeit besitzend, seine Absichten mit geeigneten Mitteln, die anderen verborgen sind oder auf die sie nicht kommen, zu erreichen“. Entsprechend dieser Definition kannst du schlau und intelligent sein, musst es aber nicht. Du kannst auch schlau sein, wenn du keinen super hohen IQ hast, sondern einfach verstehst, was du benötigst, um zu erreichen, was du dir wünschst.

Dazu musst du zuerst erkennen, was du brauchst. Als nächstes findest du heraus, wie du bekommst, was du brauchst. So konnte eine Studie der Uni München nachweisen, dass es nicht die Intelligenz ist, die bestimmt, ob du gut in Mathe bist, sondern ob du motiviert bist. Die Forscher waren selbst überrascht, dass nicht Intelligenz, sondern Motivation der Schlüssel zum Matheerfolg ist. Sie haben auch herausgefunden, wann sich Schülerinnen und Schüler besonders stark in Mathe verbessern, und zwar wenn sie …

  • daran glauben, dass sich ihre Anstrengung auszahlt,
  • Spaß an dem Fach haben (innere Motivation) und
  • geschickte Lernstrategien benutzen.

Das Lernen für gute Noten wirkt als äußere Motivation nur für kurze Zeit und wird dir nicht dabei helfen, schlauer zu werden. Und wahrscheinlich hast du in einigen Fächer einfach keinen Spaß, egal ob Mathe, Deutsch oder Englisch. Also solltest du die anderen beiden Faktoren zuerst angehen: Dich anstrengen und geschickte Lernstrategien benutzen. Nur so kannst du dir dauerhaft mehr Wissen aneignen.

Warum sollte ich Nachhilfe nehmen?

Das Problem ist, dass du manchmal nicht so richtig weißt, wie du die richtige Lernmethode für dich findest. Jetzt kommt die Nachhilfe ins Spiel:

Die richtige Nachhilfe hilft dir dabei, ein Lernziel festzulegen und eine passende Struktur zu finden, damit du wirklich gut lernen kannst. Ob mit einem Lehrer bzw. einer Lehrerin oder mithilfe der ILA Nachhilfeschule – Lernziele sind das A und O, um voranzukommen. Die Lehrkräfte der ILA helfen dir deine Wissenslücken zu erkennen und diese zu schließen. Jetzt kannst du das Lernen in Einheiten unterteilen, was dir einen Überblick verschafft. Außerdem bist du motiviert und zufrieden mit dir, wenn du einen Punkt nach dem anderen auf deinem Lernplan abhaken kannst. Du hast dein Ziel klar vor Augen und kennst den Weg dahin.

Wie kann ich schlauer werden und bleiben?

Es gibt fünf Dinge, die du beim Lernen beachten solltest, damit du langfristig mehr weißt und schlussendlich auch bessere Noten bekommst.

  • Wiederhole neuen Lernstoff so oft wie möglich: Wenn du etwas Neues lernst, behältst du es nur ganz kurz. Warum? Dein Gehirn verarbeitet im Laufe eines Tages Tausende neuer Eindrücke und vergisst dabei alles sofort wieder, was es als nicht wichtig erachtet. Um deinem Gehirn zu zeigen, dass dieses neue Wissen wichtig ist, musst du es am Anfang so oft wie möglich wiederholen. Am besten täglich und in kurzen Einheiten. Mit der Zeit kannst du die Wiederholungen auf mehrere Tage oder Wochen erweitern und neue Informationen hinzunehmen. So verknüpft dein Gehirn das neue Wissen mit dem alten und kann es sich besser merken.
  • Mach dir Notizen: Mit der Hand an den Rand von Text- oder Übungsaufgaben Bemerkungen und kurze Zusammenfassungen zu schreiben, ist viel effektiver als den Text mehrmals zu lesen. Das haben Forscher herausgefunden. So verbindest du verschiedene Sinne miteinander und dein Gehirn hat mehrere Verbindungen, die es zum Lernstoff ziehen kann. Wenn du dir Notizen machst, kannst du schon während des Schreibens überprüfen, ob du den Stoff verstanden hast.
  • Teste dich selbst vor der Klausur: Sich selbst zu testen, ist sogar noch besser, als Notizen zu machen. Klar, wenn du Vokabeln für einen Test lernst, machst du das eh schon: Du fragst dich vorher ab. Aber das kannst du auch für andere Fächer machen und so besser lernen. Lies einen Text ein- bis zweimal gründlich durch und schreibe anschließend ohne Hilfsmittel das auf, was hängengeblieben ist. So kannst du schnell Wissenslücken erkennen und gezielt schließen. Das macht dich langfristig schlauer.
  • Gönn deinem Gehirn Pausen beim Lernen: Lass dein Gehirn Pausen machen, damit es das Gelernte verarbeiten und festigen kann. Stundenlanges Lernen und Stillsitzen ist wenig produktiv und wird dich wahrscheinlich eher demotivieren. Geh stattdessen ab und zu raus oder spiele eine Runde mit deinem Hund. Schon kommt die Motivation von alleine zurück, deine Lerneinheit beenden zu wollen, weil du einfach noch mehr wissen möchtest.
  • Motiviere dich mit kleinen Belohnungen: Wenn du bei dem Punkt davor dachtest, „Ja, klar, als ob ich mehr über quadratische Gleichungen wissen möchte“, überliste dich selbst. Motiviere dich zum Lernen, indem du dir für eine erfolgreiche Lerneinheit eine Belohnung überlegst. Du solltest dich auf keinen Fall dafür bestrafen, wenn das Lernen mal nicht so richtig funktioniert hat, sondern dich mit positiven Erinnerungen dazu bringen, beim nächsten Mal weiterlernen zu wollen. Eine kleine Belohnung hilft dabei nur kurzfristig, aber immerhin.

 
 

Komm nach dem Unterricht zu mir …

Es war der erste Schultag . . .
Johnny bekam einen neuen Lehrer in der 6. Klasse, Herrn Smith.
Herr Smith sagte: „Deine Hausaufgabe für morgen ist wie folgt. Ich möchte, dass du bis morgen eine Autobiographie schreibst. Ich möchte, dass du deine Hoffnungen, Träume und Ziele für die Zukunft aufschreibst.“
Also ging Johnny nach Haus und schrieb die ganze Nacht an seiner Hausaufgabe.
Als er fertig war, las er es seinen Eltern vor.
Seine Eltern waren so stolz auf ihn.
Sie sagten: „Das ist das beste, das du je geschrieben hast!“
Stolz gab er seine Arbeit am nächsten Tag ab.
Und als er sein Papier zurückbekam, stand da ein „F“ (für „Failure“ = Note 6) mit einem roten Kreis drum herum auf dem Blatt.
Das hieß: „Komm nach dem Unterricht zu mir.“
Ängstlich ging Johnny zu seinem Lehrer hin.
Der Lehrer sagte: „So, du bist also Johnny.“
„Ja“, sagte Johnny.
„Nun, du hast geschrieben, dass du der Quarterback der Dallas Cowboys werden willst, und du willst ein Supermodel heiraten, und du willst ein Multimillionär Geschäftsmann werden.“
Johnny sagte: „Ja, genau. Das sind meine Hoffnungen, Träume und Ziele für die Zukunft.“
Er sagte:
„Nun, weißt du, das war eine richtig gute Autobiographie, was du da geschrieben hast.“
Johnny sagte: „Warum haben Sie mir dann ein ‚F’ gegeben?“
Er sagte: „Das hat etwas mit dem Schreiben zu tun.
Ich glaube, das gehört zu meiner Verantwortung. Geh nach Hause und schau in den Spiegel.
Du hast nicht den Körper, um ein NFL Quarterback zu werden. Du bist nicht gutaussehend genug, um ein Supermodel anzuziehen. Und du bist nicht schlau genug, um ein Multimillionär Geschäftsmann zu werden, aber du schreibst ziemlich gut.
Wenn du deine Hoffnungen, Träume und Ziele für die Zukunft kleiner machst, werde ich dir eine bessere Note geben.“
Damit gab er Johnny das Papier zurück, und Johnny ging heim und setzte sich vor seinen Computer.
Und Johnny entschied, dass er kein einziges Wort ändern würde.
Am nächsten Tag in der Klasse gab er genau dasselbe Papier noch einmal ab.
Der Lehrer sagte: „Johnny, du hast es nicht verstanden. Du solltest deine Hoffnungen, Träume und Ziele für die Zukunft kleiner machen.“
Und Johnny sagte: Oh nein, nein. Ich habe es genau verstanden, aber ich habe mich entschieden. Sie können Ihr ‚F’ behalten, denn ich will meine Träume behalten.

 
 
 
 
 
 
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Abitur und doch keine Hochschulreife – Erschreckende Bildungsdefizite junger Deutscher

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Heutzutage macht mehr als die Hälfte der Schüler Abitur. Ein Zeichen für bessere Bildung?
Heutzutage macht mehr als die Hälfte der Schüler Abitur. Ein Zeichen für bessere Bildung?

Es steht nicht gut um die Bildung in Deutschland – und das, obwohl immer mehr Schüler Abitur machen. Doch sind diese jungen Menschen dann auch fit für ein Studium? Nein, sagt jetzt eine Studie: 75 Prozent der Abiturienten seien für ein Studium ungeeignet. „Die Prozentrechnung und die Bruchrechnung, die müssen sitzen! Und die Kollegen hier aus den Ingenieurwissenschaften sagen mir: Selbst das ist heute nicht mehr gewährleistet“, berichtet Gerhard Wolf, Germanistikprofessor an der Uni Bayreuth. „Die Hauptproblematik liegt im Bereich des abstrakten Denkens.“

Schulen sortieren nicht mehr nach Leistung aus

Gerhard Wolf hat an der Studie mitgearbeitet. Für ihn steht fest: Wenn etwa ein Drittel der Bachelorstudenten das Studium abbricht, dann fehlt es auch an Wissen und Kompetenz. Seine Erklärung: Von der Grundschule bis zur Uni habe sich schleichend eine Kultur des Durchwinkens etabliert. Schulen sortieren nicht mehr nach Leistung aus. Heute soll jeder mitgenommen werden – offenbar egal, wie gut er ist. Forciert wird das auch von der Politik. In Hamburg droht sie gerade, „das nächste Abi solle es in sich haben“ – ein Eingeständnis, dass es bislang zu soft war?

 ein, sagt Ties Rabe, Mitglied der Kultusministerkonferenz und Hamburger Schulsenator. „Wenn wir mehr Abiturienten haben, ist das kein Zeichen dafür, dass das Abitur leichter geworden ist. Auch, finde ich, darf es nicht leichter werden. Deswegen wollen wir Richtung einheitliches Abitur in Deutschland, und deswegen wollen wir die Abiturprüfungen vereinheitlichen.“
Die Politik steht unter Druck – im internationalen Bildungswettbewerb muss sie liefern. Kaum jemand spricht offen darüber – aber Abiturienten können mit einfachen Formeln gezielt produziert werden. „Es ist ja einfach die Frage, wie Sie die Notenskala an die erbrachten Leistungen anlegen“, sagt Helge Pepperling von der Lehrergewerkschaft Hamburg. „Wenn Sie das, was früher Drei genannt wurde, Eins nennen, dann haben Sie lauter Einserkandidaten. Die können Sie quasi über Nacht produzieren.“

Fördern statt Wiederholen

Es sind nicht nur die Notenschlüssel. Sitzenbleiben ist in vielen Bundesländern out. Was früher gang und gäbe war, gilt heute als pädagogisch unsinnig und teuer. Also werden schlechte Schüler bis zum Ende mitgeschleift. Auch bei den Aufgabenstellungen sind einige Kultusministerien gerne behilflich. „Wenn man für eine Präsentationsprüfung fürs Abitur 14 Tage Zeit hat, dann hat man natürlich die Möglichkeit, sich extern Hilfe zu holen und sich briefen zu lassen, damit man das gut übersteht“, sagt Lehrergewerkschaftler Pepperling im Interview mit „ttt“. „Und die Präsentation, die man da macht, zählt schon mal 60 Prozent von der Prüfung.“

Mehr Fächer oder Stärkung der Kernkompetenzen?

Verzocken Politiker die Bildung unserer Kinder, um in Statistiken besser abzuschneiden? Sie sagen natürlich nein. Und schieben den schwarzen Peter auf Wirtschaft und Gesellschaft. Die würden immer höhere  Anforderungen an die Schulen stellen, sagt Ties Rabe. „Ernährungswissenschaft soll eingeführt werden, Verbraucherschutz, das Fach Wirtschaft, das Fach Informatik, interkulturelle Erziehung, Erziehung zu Demokratie und und und. Als ich zur Schule ging, gab’s das alles nicht. Da konnte man Rechtschreibung üben, üben, üben. Und heute, wo wir die vielen zusätzlichen Aufgaben haben, ist für das einfache Üben weniger Platz. Ich glaube, wir brauchen hier eine neue Debatte. Die allerdings geht nicht nur, dass wir von allem mehr haben wollen, sondern dann müssen wir auch einmal abwägen und sagen: Die Kernkompetenzen werden gestärkt. Aber andere Bereiche kann dann Schule nicht leisten.“

Das Problem: Kaum jemand scheint sich ernsthaft gegen den Ist-Zustand in der Bildung wehren zu wollen. Der Grund: So einfach wie banal. „Alle sind zufrieden“, meint Helge Pepperling. „Die Politik freut sich, dass sie schöne Zahlen veröffentlichen kann, die Eltern freuen sich, weil ihre Kinder super Schulabschlüsse machen, die Schüler freuen sich, weil sie ganz tolle Ergebnisse haben, und die Lehrer freuen sich, weil man sie lobt.“

Brauchen wir so viele Hochschulabsolventen?

Nur was bringt diese Zufriedenheit, wenn Abiturienten in Universitäten und Betrieben den Anforderungen nicht mehr gerecht werden und möglicherweise scheitern? Gerhard Wolf fordert, die Maßstäbe zu überdenken: „Dass man sich darüber gesellschaftlich verständigt, dass es gar nicht unbedingt so viele Hochschulabsolventen braucht, vielleicht auch nicht so viele Gymnasiasten. Aber ich sehe da nicht so eine große Bereitschaft, diesen doch recht bequemen Weg zu ändern.“

„Wir können das gerne sagen“, so Rabe. „Dann müssen wir aber auch die Konsequenz gehen und damit leben, dass unsere Gesellschaft und unser Wirtschaftssystem ins Stocken kommt. Das ist die Ehrlichkeit, die man haben muss.“ Jeder schiebt jedem die Schuld zu. Und so wird weiter fleißig durchgewunken.

(Beitrag: Maryam Bonakdar)  Stand: 04.09.2016 18:43 Uhr

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Lernen ohne Stress

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Lernen bedeutet Stress! Das vermitteln zumindest Begriffe wie „büffeln“ oder „pauken“. Lernen geschieht zwar (nicht immer) von selbst, je mehr man sich aber anstrengt, umso schwieriger fällt es. Abschalten, entspannen und eine wohltuende Distanz zu den Stresserlebnissen des Alltags einnehmen sind Grundvoraussetzungen für erfolgreiches Lernen. Gelingt dies, bezeichnet man den entsprechenden Zustand als Alpha- oder Flow-Zustand, einen speziellen Entspannungszustand, in dem das Gehirn besonders aufnahmefähig ist.

Lernstress abbauen durch autogenes Training

Im Alltag soll autogenes Training zu mehr Ruhe und Gelassenheit führen und die Lern- und Konzentrationsfähigkeit steigern. Das autogene Training besteht aus Übungen, die im Körper einen Zustand von Wärme, Ruhe und Schwere hervorrufen und den Herz- und Atemrhythmus senken. Erreicht wird dies durch das Vorsagen sogenannter autosuggestiver Formeln wie „Mein rechter Arm wird ganz schwer.“ oder das Vorstellen bestimmter Bilder.
Aber auch die richtige Atemtechnik ist ein zentraler Bestandteil des autogenen Trainings, denn mittels einer tiefen und ruhigen Atmung werden Herz- und Kreislauftätigkeit positiv beeinflusst und ein Zustand innerer Ruhe erzeugt.
Wer durch autogenes Training Lernstress abbauen möchte, der muss regelmäßig – am besten sogar mehrmals täglich – üben. Dabei reichen 20 bis 30 Minuten vollkommen aus. Natürlich gibt es auch Kurzprogramme, die unterwegs oder in angespannten Situationen, zum Beispiel kurz vor einer Klassenarbeit, durchgeführt werden können.

Entspannte Muskulatur – weniger Lernstress

Bei den Übungen zur progressiven Muskelentspannung werden gezielt einzelne Muskelgruppen des Körpers angespannt und nach einigen Sekunden wieder entspannt. In der Regel wird mit den Händen und Armen begonnen, dann folgen Beine, Rücken, Schultern, Nacken, Brust und Bauch. Ebenso wie beim autogenen Training spielt auch hier die richtige Atmung eine entscheidende Rolle. So sollte in der Entspannungsphase grundsätzlich ausgeatmet werden, um die Senkung der Muskelanspannung zu unterstützen.
Durch die Übungen der progressiven Muskelentspannung wird ein tiefer Entspannungszustand erreicht. Darüber hinaus wird die Durchblutung der Muskulatur verbessert und schmerzhafte Verspannungen, zum Beispiel im Nackenbereich, können sich lösen. All dies führt dazu, dass vorhandener Lernstress abgebaut wird.

Schnell entspannt – so geht es

Wem das autogene Training und die progressive Muskelentspannung zu aufwändig sind, sollte Folgendes versuchen:

  • Vom Arbeitsplatz aufstehen, im Raum umhergehen und an etwas Positives denken, z. B. das Lieblingsessen in allen Einzelheiten und mit allen Zutaten.
  • Ein Seil nehmen und einige Male Seil springen.
  • Einen Papierflieger basteln und ihn ganz langsam durch den Raum fliegen lassen.
  • Die Augen schließen und sich noch einmal den bisher größten Triumph im Leben vergegenwärtigen.
  • Eine Minute lang auf die Zehenspitzen stellen.
  • Das Alphabet rückwärts aufsagen.
  • Die zehn schönsten Dinge auflisten, die in den letzen Tagen oder Wochen passiert sind.
  • Sich vorstellen, dass man den Jackpot geknackt hat, und überlegen, was man mit dem Geld anfängt.
  • Eine Traumreise unternehmen.

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ADHS ist eine Fiktion – Warum französische Kinder kaum am sogenannten ADHS leiden

MotivationslosAllein in den Vereinigten Staaten sind mindestens 9 % der Kinder mit ADHS diagnostiziert und werden mit verschiedenen Arten von pharmazeutischen Medikamenten behandelt. Aktuellen Prävalenzschätzungen zufolge sind in Deutschland ca. 5 % der Kinder und Jugendlichen im Alter von 3 bis 17 Jahren betroffen, also etwa 500.000, wobei die sogenannte Erkrankung bei Jungen etwa viermal häufiger diagnostiziert wird als bei Mädchen. Die Zahl ist rasant steigend.
Das Design unseres Schulsystem ist schrecklich veraltet und bietet wenig Nutzen im Vergleich dazu wie transformativ es wirklich sein könnte. “ADHS-kids Imagine Schulen” wie die, die sich Filmemacher James Cameron erdachte, erlauben dir zu kreieren, was du willst. Ihre Lehrer sollen die Kinder lediglich in dem unterstützen, was die Kinder in ihrem Leben tun wollen. Klassenzimmer sollten außerhalb oder zumindest in unterschiedlichen, stimulierenden Orten sein. Kinder sollten nicht gezwungen werden täglich in Klassenzimmern zu sitzen – da diese sonst abhalten vollständig das Potential zu entwickeln. Das derzeitige Bildungssystem gibt es aus einem bestimmten Grund und es ist gänzlich mit pharmazeutischen und Regierungssystemen verbunden. Aktuell ist der Prozentsatz der Kinder mit ADHS in Frankreich deutlich bei weniger als 0,5 %.
Also, was ist  hier los? Unser Gesundheitssystem ist viel weniger ehrlich. Kinderpsychiater prüfen ADHS als eine biologische Ordnung. Dabei wird die Neuronenaktivität im Gehirn mit dem Kind als isolierte Person betrachtet und nicht im Bezug auf Ihre Umgebung und sozialen Situationen. Das ist absurd, weil ihre Interaktion mit der Wirklichkeit im Verhältnis dazu steht, wie ihr Gehirn funktioniert, wie sie Informationen verarbeiten und welche verschiedenen Chemikalien es produziert. Warum verstehen  unsere Ärzte diesen Zusammenhang nicht?
Französische Kinderpsychiater auf der anderen Seite sehen ADHS an psycho-soziale und situative Ursachen geknüpft. Statt die Kinder unter Drogen zu setzen, konzentrieren sie sich auf die Verhaltensprobleme und suchen nach deren zugrunde liegenden Ursache für die Probleme des Kindes. Und die muss nicht im Gehirn des Kindes bestehen, sondern in einem sozialen Kontext. Sie behandeln die Kinder und deren Eltern mit den verschiedenen Formen der Beratung.
kleine_KlasseIn Frankreich “qualifizieren” sich kaum Kinder für die Diagnose ADHS. In Deutschland hingegen ist ADHS viel stärker verbreitet und das Verhalten von normaler Kindheit wird als etwas betrachtet das unter Kontrolle gebracht und medizinisch versorgt werden muss. Frankreich ist sich bewusst genug, um dies ganzheitlich durch Ernährungs-und Lifestyle-Änderungen zu behandeln. Denn Zutaten, die nahezu im großen Spektrum unserer Supermärkte und damit in unseren Einkaufskörben zu finden sind, wie Aspartam, (raffinierter) Zucker, künstliche Farb- oder Aromastoffe, Konservierungsmitteln und GVO (genveränderte Organismen) können zu dieser “Störung”, die als häufigste Symptome Hyperaktivität und Konzentrationsschwäche nennt,  enorm beitragen.
Selbst der Erfinder von “ADHS”, der amerikanische Psychiater Leon Eisenberg, gestand kurz vor seinem Tod dem Medizinjournalisten Jörg Blech, dass ADHS ein Paradebeispiel für eine fabrizierte Erkrankung sei und somit eine fiktive Störung.  Es ist nicht wirklich vorhanden und unsere Gesellschaft legt es nur völlig falsch aus.
Im Deutschlandradio gab Blech ein Interview, in dem er über seinen Besuch bei Eisenberg berichtet. Eisenberg kämpfte einst darum, ADHS als angebliche Hirnstörung in das DSM – die Bibel der Psychiatrie – aufzunehmen. Doch Eisenberg habe seine Meinung geändert. Er sei jetzt der Meinung, Kinderpsychiater müssten viel gründlicher die psychosozialen Gründe ermitteln, die zu Verhaltensauffälligkeiten führen könnten.
Doch die Modediagnose AHDS ist vor allem eines: Ein riesen Geschäft für die Pharmaindustrie. Laut Spiegel seien die Verschreibungen von Ritalin von 34 Kilogramm im Jahre 1993, auf Jahr 1760 Kilogramm im Jahr 2011 angestiegen.
kinder-in-reihe-470x169Die beliebtesten Medikamente gegen ADHS – Ritalin® (Wirkstoff: Methylphenidat), welches von Spöttern auch als “Koks mit Kinderfreigabe” bezeichnet wird, Adderall und Dexamphetamin – sind in pharmazeutischer Hinsicht dem Kokain ähnlich. Wie Kokain haben diese Wirkstoffe einschneidende Effekte. Sie machen Kinder fügsamer und angepasster. So betäuben wir unsere sensiblen Kindergehirne mit harten Medikamenten in der Hoffnung sie zu beruhigen, wenngleich die Kinder etwas völlig Entgegengesetztes benötigen. Sie müssen die Möglichkeit haben ausreichend herum zu laufen und herum zu tollen, sich auszulasten, kreativ zu sein, um ihre große Energie umsetzen zu können. Wir werden anderweitig unsere jüngeren Generationen sehr stark schaden!

“Der parlamentarische Ausschuss [von Südaustralien] war schockiert, als er von einer Reihe von Kindern hörte bzw. las, die Selbstmordabsichten geäußert hatten. Selbstmord ist eine der Hauptkomplikationen, die Eintritt, wenn ein solches Stimulans oder andere Medikamente, die ähnlich wirken, plötzlich abgesetzt werden.”

nachhilfe2Folgen der medikamentösen Behandlung von vermeintlich kranken ADHS-Kindern:

  • Einnahme von Psychostimulantia gefährlich, ja sogar tödlich
  • können zu Depressionen führen und auf diesem Wege auch einen Suizid auslösen
  • erhebliches Langzeitrisiko für Kinder, da Wachstum und Entwicklung bei Kindern beeinträchtigt wird, was nicht nur von der allgemeinen Presse, sondern auch von der amerikanischen psychiatrischen Vereinigung (die die Zeitschrift ‘Diagnostic and Statistical Manual’ (DSM) herausgibt) bestätigt wird:

“Der Begriff Entwicklungstoxikologie bezieht sich auf besondere oder besonders ernste Nebenwirkungen, die durch die Interaktion eines Medikaments mit Wachstum und Entwicklung verursacht werden. Kinder und Jugendliche wachsen und entwickeln sich nicht nur körperlich, sondern auch geistig und emotional. Es ist wichtig, dass Medikamente nicht in den Lernprozess in der Schule oder in die Entwicklung sozialer Beziehungen im Elternhaus und im Umgang mit Gleichaltrigen eingreifen.”

  • schwer schädigende Auswirkungen auf das Gehirn (Hemmung des Blutflusses, Störung des Glukosemetabolismus, mögliche dauerhafte Schrumpfung ( Atrophie = Gewebeschwund) im Gehirn)

“Indem wir Kinder Psychotropika verabreichen, erzeugen wir eine Interaktion zwischen der Chemikalie, dem Medikament, und dem in der Entwicklung befindlichen Organismus, vor allem dem sich entwickelnden Gehirn, das das Zielorgan eines Psychotropikums ist.” (Professor John Blazer, Gehirnforscher an der Universität von Buffalo)

  • “Amphetaminblick” (Zombie-Blick) ein bedrückter, düsterer Gesichtsausdruck, einhergehend mit Mangel an Freude und Spontanität
  • Einstiegsdroge für Kokain und Freizeitdroge, sowohl bei den als ADHS-behandelten Kindern als auch bei Eltern dieser Kinder
  • enormes Abhängigkeitspotential

 
Da die Anzahl der “Erkrankungen” kometenhaft ansteigt, ist es sehr wahrscheinlich, dass wir eine Generation von Kindern großziehen, deren Kreativität, Denken und Geist von Medikamenten abgestumpft werden, ohne dass es hierfür eine nachweisbare medizinische Rechfertigung gäbe. Wir schaffen uns damit eine Generation ohne Zukunft – wir haben die Wahl.
Quellen:
http://thespiritscience.net
http://www.zentrum-der-gesundheit.de
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Eltern schicken Kinder zur Nachhilfe – auch bei sehr guten Noten

nachhilfeDeutsche Schulen fördern Kinder nicht genug, davon ist nach einer neuen Studie jeder vierte Elternteil überzeugt. Väter und Mütter setzen auf zusätzliche Unterstützung und Nachhilfe. Und: je besser die Noten, umso stärker.
Ganz offensichtlich trauen viele Eltern den Lehrern nicht zu, ihren Kindern genügend beizubringen: Jeder vierte Elternteil glaubt, dass Schulen ihre Schüler generell zu wenig fördern. Eine neue Forsa-Studie zeigt, wie groß der Ehrgeiz der Erziehungsberechtigten ist – und wie hoch die Erwartungen sind, die sie mit den Bildungsleistungen ihrer Kinder verknüpfen.
Ein bizarres Detail belegt dabei, unter welchen Druck sich die Familien setzen: 83 Prozent aller befragten Väter und Mütter sind sogar dann besorgt, wenn die Schulnoten stimmen. Sie können sich vorstellen, ihr Kind dennoch zusätzlich zu fördern. Bei Schülern mit sehr guten Noten signalisieren sogar 86 Prozent diese Bereitschaft.
Das hat unterschiedliche Gründe:

  • Schreibt der Nachwuchs sehr gute Noten, wollen die Eltern mit zusätzlichen Angeboten wie Lernspielen, bezahlter Nachhilfe oder weiterführenden Aufgaben vor allem Fähigkeiten fördern, die in der Schule nicht ausreichend unterstützt werden (64 Prozent).
  • Bei Kindern mit weniger guten Noten möchten Mutter und Vater vor allem das Mitkommen in der Schule sichern (63 Prozent).
  • Zusätzliche Lernangebote seien generell sinnvoll, um die Noten zu verbessern, finden 59 Prozent der Eltern.
  • Gegen zusätzliche Lernangebote würde sich nur etwa jeder achte Elternteil (12 Prozent) entscheiden.

 
Für die repräsentative Studie im Auftrag der Lernplattform Scoyo wurden bundesweit 1004 Eltern mit schulpflichtigen Kindern befragt.
„Wir wissen, dass sich viele Schulen bei der individuellen Förderung schwertun“, kommentiert Eberhard Kwiatkowski, Vorsitzender der Landeselternkonferenz Nordrhein-Westfalen, die Zahlen: „Das ist sicherlich auch ein entscheidender Faktor für das Milliardengeschäft der Schülernachhilfe.“ Auch die G8-Einführung mit der verkürzten Gymnasialzeit habe zum Boom der Nachhilfe beigetragen.
Insgesamt nehmen, je nach Klassenstufe, Region und Schulform, zwischen sechs und 24 Prozent der Schüler in Deutschland kommerziellen Nachhilfeunterricht. Hinzu kommen privat vermittelte Nachhilfestunden.
him/dpa

Schüler zu dumm für die Lehre

s1Firmen-Ausbildner klagen: Schüler zu dumm für die Lehre
Der Gymnasiumswahn ist Schuld der Lehrer und Eltern. Gute Schüler werden zur Gymi-Prüfung gedrängt und fehlen als Lehrlinge.
Übrig bleiben Schüler mit ungenügenden Schulleistungen.
Für viele Schulabgänger hat jetzt die heiße Phase der Stellensuche begonnen. 93 000 Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren wollen bis im August eine Stelle finden. Jobs gibt’s genug. Über 1000 Lehrstellen können gar nicht besetzt werden, weil sich keine Bewerber dafür finden.
Umso schlimmer ist die Tatsache, dass viele Schulabgänger offenbar zu dumm für die Lehre sind. Im Interview mit der «Coopzeitung» sagte René Graf, oberster Lehrmeister des Verkaufspersonals, Erstaunliches: «Tendenziell bekommen wir mehr ungenügende Bewerbungen. Warum, wissen wir noch nicht.» Graf ist Präsident des Verbands Bildung Detailhandel Schweiz und Ausbildungsleiter bei Coop Ostschweiz-Ticino.
Genauso tönt es bei der Konkurrenz. «Auch die Migros-Gruppe erhält immer mehr Bewerbungen mit lediglich genügenden oder gar ungenügenden Schulleistungen», sagt Edith Rutschmann, Berufsbildungschefin beim orangen Riesen. Ein reines Problem des Detailhandels ist es aber nicht. Rutschmann betont: «Die genügenden und ungenügenden Schulleistungen verzeichnen wir bei allen Berufen und Branchen, zum Beispiel auch bei kaufmännischen Bewerbungen an die Migros Bank.»
Das bestätigen auch die Verbände anderer Branchen. Die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, vertreten durch den Verband Swissmem, investiert verstärkt in den Nachwuchs. Denn in den letzten vier Jahren konnten zwischen fünf und sieben Prozent der Lehrstellen nicht mehr besetzt werden.
Swissmem-Sprecher Ivo Zimmermann kennt den Grund: «Viele Bewerber bringen nicht die schulischen Voraussetzungen mit, um eine anspruchsvolle, vierjährige Industrielehre wie zum Beispiel Polymechaniker zu absolvieren.»
Ein Teil des Problems sind die geburtenschwachen Jahrgänge. Es sind heute schlicht viel weniger Schulabgänger unterwegs als noch vor zehn Jahren. Bis 2017 wird die Anzahl Lehrstellensuchender deswegen zurückgehen, schätzt der Gewerbeverband (SGV).
Viel stärker wiegt allerdings der Gymnasiumswahn. Wer einigermaßen gute Noten hat, wird zur Gymi-Prüfung gedrängt. «Uns machen die Bildungsbehörden zu schaffen, die meinen, es bräuchte überall noch mehr Gymnasien», findet SGV-Direktor Hans-Ulrich Bigler.
Die Berufslehre würde im Vergleich zum Gymi als weniger wertvoll betrachtet. Eltern und Lehrer seien da gleichermaßen schuld. Bigler: «Oft wissen sie leider nicht, dass es auch schulisch anspruchsvolle Berufslehren gibt und wir gerade im Gewerbe dringend starken Berufsnachwuchs brauchen.»
Weitere Information und Hilfe können Sie hier abrufen: http://ila-lernacademy.com/nachhilfe-fuer-auszubildende

Die Formel für den Erfolg oder das Scheitern

Markus KuhnyDas Scheitern ist kein einzelnes katastrophales Ereignis. Niemand scheitert über Nacht. Das Scheitern ist vielmehr das Ergebnis einer Aufhäufung von falschem Denken und schlechten Entscheidungen.

Um es noch einfacher auszudrücken, das Versagen besteht aus nichts weiter als einigen wenigen, sich täglich wiederholenden fehlerbehafteten Entschlüssen. Warum nun sollte aber jemand etwas falsch beurteilen und dann so dumm sein, dies auch noch jeden Tag zu wiederholen? Die Antwort hierauf lautet: Weil der- oder diejenige der Meinung ist, dass es keine Rolle spielt.
Einzeln betrachtet erscheinen uns unsere täglichen Handlungen nicht besonders wichtig zu sein. Ein kleines Versehen, eine falsche Entscheidung oder eine verschwendete Stunde führen nicht zu einer sofortigen und messbaren Auswirkung. Meist ist es so, dass wir den unmittelbaren Auswirkungen unserer Handlungen entkommen.
Wenn wir uns nicht die Mühe gemacht haben, in den letzten 90 Tage wenigstens ein Buch zu lesen, so scheint dieser Mangel an Disziplin keine direkte Auswirkung auf unser Leben zu haben. Und da uns nach den ersten 90 Tagen nichts Drastisches geschehen ist, wiederholen wir diesen Beurteilungsfehler weitere 90 Tage lang und immer so weiter.
Und warum?
Weil es anscheinend nicht wichtig ist. Doch genau hierin liegt die große Gefahr. Noch viel schlimmer als keine Bücher zu lesen ist es, noch nicht einmal zu bemerken, wie folgenschwer dies ist!
Wer zu viel von den falschen Lebensmitteln zu sich nimmt, trägt damit zu künftigen Gesundheitsproblemen bei; doch die Freude des Moments überschattet die Konsequenzen für die Zukunft. Scheinbar spielt es keine Rolle. Wer zu viel raucht oder zu viel trinkt, trifft jahrein jahraus immer wieder diese falsche Entscheidung… weil es ihm ja scheinbar nichts ausmacht.
gestresste schülerinDoch der Schmerz und das Bedauern, die aus diesen Urteilsfehlern entstehen, werden einfach nur in die Zukunft verlagert. Konsequenzen sind selten sofort spürbar; stattdessen sammeln sie sich bis zum unvermeidlichen Tag der Abrechnung an, und dann müssen wir den Preis für unsere falschen Entscheidungen bezahlen – alles Entscheidungen, die scheinbar völlig unwichtig waren.
Die gefährlichste Eigenschaft des Scheiterns ist seine Unscheinbarkeit. Kurzfristig betrachtet bewirken diese kleinen Fehler keinerlei Unterschied und wir scheinen vom Scheitern weit entfernt zu sein. Tatsächlich ist es häufig so, dass diese sich wiederholenden falschen Beurteilungen während einer Zeit geschehen, in der wir in unserem Leben große Freude und einen gewissen Wohlstand genießen. Da uns nichts Schlimmes geschieht und da keinerlei unmittelbare Konsequenzen unsere Aufmerksamkeit erlangen, lassen wir uns vom einen Tag zum nächsten treiben, wiederholen dieselben Fehler, denken die falschen Gedanken, hören auf die falschen Stimmen und treffen die verkehrten Entscheidungen.
Der Himmel ist uns gestern nicht auf den Kopf gefallen, also muss unser Tun wohl harmlos gewesen sein. Und da es keinerlei spürbare Folge nach sich zog, können wir es wohl gefahrlos wiederholen.

Doch wir müssen über diese falsche Einstellung hinauswachsen!

Wenn uns am Ende des Tages, an dem wir unsere erste falsche Entscheidung getroffen haben, der Himmel auf den Kopf gefallen wäre, dann hätten wir sofort dafür gesorgt, dass sich diese Handlung niemals wiederholt. Genauso wie ein Kind, das trotz der Ermahnungen seiner Eltern die Hand auf eine heiße Herdplatte legt, hätten wir eine sofortige Rückmeldung für unsere falsche Wahl erhalten.
Doch leider gibt das Scheitern keine Warnrufe von sich wie damals unsere Eltern. Aus diesem Grund ist es zwingend notwendig, dass wir unsere Betrachtungsweise des Lebens überdenken, um uns in die Lage zu versetzen, bessere Entscheidungen zu treffen. Mit einer kraftvollen persönlichen Lebensphilosophie, die jeden unserer Schritte lenkt, werden uns unsere falschen Entscheidungen viel eher bewusst und wir begreifen viel leichter, dass wirklich jeder Fehler von Bedeutung ist.

Hier kommt nun die gute Nachricht:
Genauso wie die Formel für das Scheitern lässt sich auch die Formel für den Erfolg ganz einfach befolgen, denn sie besteht aus einigen wenigen Verhaltensweisen, an die wir uns jeden Tag diszipliniert halten müssen.

Ich habe eine interessante Frage für Sie, über die es sich nachzudenken lohnt: Wie können wir die Fehler in der Formel für das Scheitern durch die disziplinierten Verhaltensweisen ersetzen, die die Formel für Erfolg von uns verlangt? Die Antwort liegt darin, die Zukunft zu einem bedeutenden Bestandteil unserer gegenwärtigen Lebensphilosophie zu machen.
Sowohl der Erfolg als auch das Scheitern haben mit zukünftigen Konsequenzen zu tun und insbesondere mit den unvermeidlichen Belohnungen oder dem unausweichlichen Bedauern, die sich aus unserem vergangenen Tun ergeben. Wenn dies so ist, warum nehmen sich dann nicht mehr Menschen die Zeit, ernsthaft über die Zukunft nachzudenken? Die Antwort hierauf ist einfach: Sie sind so im gegenwärtigen Moment gefangen, dass ihnen die möglichen Folgen ihres Tuns unwichtig erscheinen. Die Probleme und die Belohnungen des Augenblicks ziehen manche Menschen so in ihren Bann, dass diese niemals lange genug innehalten, um über das Morgen nachzudenken.
lehrerin und schülerin am computerDoch was wäre, wenn wir uns die Disziplin aneignen, uns jeden Tag nur einige Minuten lang damit zu beschäftigen, was uns ein wenig weiter auf unserem Weg erwartet? Dann wären wir in der Lage, die drohenden Konsequenzen unserer gegenwärtigen Verhaltensweisen rechtzeitig zu erkennen. Im Bewusstsein dieses wertvollen Wissens könnten wir dann die notwendigen Maßnahmen ergreifen, um unsere Fehler in neue erfolgsorientierte Verhaltensweisen umzuwandeln. Anders ausgedrückt wären wir durch diese Selbstdisziplin fähig, unser Denken zu verändern, unsere Fehler zu korrigieren und unsere alten Gewohnheiten durch neue zu ersetzen.
Einer der spannendsten Aspekte der Formel für den Erfolg – die aus einigen wenigen jeden Tag praktizierten disziplinierten Verhaltensweisen besteht – liegt darin, dass sich die positiven Ergebnisse beinahe augenblicklich einstellen. Sobald wir unsere alltäglichen Fehler in tägliches diszipliniertes Tun verwandeln, erleben wir in kürzester Zeit positive Resultate.

Wenn wir unsere Ernährung umstellen, verbessert sich unsere Gesundheit innerhalb weniger Wochen bereits spürbar.
Wenn wir damit beginnen, etwas für unsere körperliche Fitness zu tun, spüren wir fast augenblicklich eine gesteigerte Vitalität.
Und wenn wir damit beginnen, Bücher zu lesen, erfahren wir eine Erweiterung unseres Bewusstseins und ein gesteigertes Selbstvertrauen.

Jedes neue Verhalten, das wir täglich diszipliniert umsetzen, bringt uns erstaunliche Ergebnisse, die uns dazu motivieren, uns noch weitere disziplinierte Verhaltensweisen anzueignen.

Die wahre Magie neuen disziplinierten Verhaltens liegt darin, dass es zu einer veränderten Denkweise führt.

Wenn wir heute damit beginnen, Bücher zu lesen, ein Tagebuch zu führen, an Kursen teilzunehmen und einfach nur mehr zuzuhören und mehr zu beobachten, dann wäre heute der erste Tag eines neuen Lebens, das uns zu einer besseren Zukunft führt. Wenn wir heute damit beginnen, uns größere Mühe zu geben und in jeder Beziehung eine bewusste und beständige Anstrengung unternehmen, um fast unmerkliche und gleichwohl destruktive Fehler in konstruktive und lohnende disziplinierte Verhaltensweisen zu verwandeln, werden wir uns nie mehr mit einem Leben der reinen Existenzsicherung zufriedengeben – denn dann haben wir von den Früchten eines bedeutungsvollen Lebens gekostet!schülerin findet die lösung

Diagnose: Lern- Aufschieberitis?

gestresste schülerinWer kennt das nicht:

Tagelang schon versucht die anstehende Prüfung aus dem Hinterkopf langsam ins Bewusstsein vorzudringen. Auf ihrem Weg dahin begegnet sie immer wieder dem alt-bekannten inneren Schweinehund oder Mrs. Aufschieberitis, die mit angenehmen Schmeicheleien („mach doch erstmal den Schreibtisch sauber“, oder „erstmal was einkaufen“) Prüfungen und andere anstehende Verpflichtungen charmant in die Flucht treibt…
Die Grundprobleme bleiben dabei jedoch bestehen, denn wer zu spät lernt, der kann unter Zeitdruck • schlechter Informationen aufnehmen • Lernstoff schlechter abspeichern • Inhalte und Strukturen schlechter erfassen Um dies zu vermeiden und in Zukunft sicher und vor allem einfacher zu lernen hier fünf Tipps für eine top Vorbereitung!

  1. Ausbremsende Gedankenkreisläufe aufdecken

„Ach, morgen reicht doch auch“, „Erstmal ein Telefonat erledigen“, „Wahrscheinlich kommt das eh nicht dran in der Prüfung“ sind Sätze, die uns – meist gesprochen von unserem inneren Schweinehund“ – in unserem Vermeidungsverhalten bestärken. Überlassen wir diesen Gedanken das Ruder, so haben wir bereits verloren. Hier gilt es sofort die Kontrolle zu gewinnen und sich aktiv damit auseinander zu setzen und zwar erstens

  • indem wir dieser Stimme einen Namen geben und diesen uns ausbremsenden inneren Anteil direkt ansprechen („Günter raus mit Dir“, oder „Susi jetzt brauch ich meine Ruhe“) – klingt im ersten Moment komisch, kann aber Wunder wirken!
  • aktiv die Kommunikation mit dieser Stimme suchen und einen Gegenangriff starten („jetzt wird gelernt und später die Ruhe genossen!“)

 

  1. Ziel vor Augen haben und so viele Menschen wie möglich einweihen

Aus der Motivationsforschung wissen wir wie wichtig es ist, sich vor dem Lernen ein Ziel zu setzen. Das ist der Pull-Faktor, der uns dazu bewegt uns weiter zu entwickeln und unsere Fähigkeiten auszubauen. Gleichzeitig hilft es auch, wenn wir ein bisschen Druck spüren (Push-Faktor) und von außen motiviert werden.
Sicher ist intrinsische (also die von innen kommende Motivation) nachhaltiger, aber mal ehrlich – wenn es darum geht, den inneren Schweinehund zu überwinden, eignen sich Deadlines und fixe Termine hervorragend dazu, wirklich anzufangen.
Daher der Tipp: Mache Dir bewusst wofür und warum Du lernst und schreibe Dein Ziel auf. Erzähle dann so vielen Menschen wie möglich davon – gern kombiniert mit einer Wette, die es bei Nicht-Erledigung einzulösen gilt!

  1. Fixe Lernzeiten definieren

Wenn wir genaue Lernzeiträume definieren, sind die Motivation anzufangen und unserer innerer Wille um einiges höher. Setze Dir also ganz feste Zeiten (z.B. Montag um 18:00 – 60min; Mittwoch um 14:30 – 45min), in denen Du Dich an den Lernstoff setzt. So kommst Du gar nicht erst in die Gefahr zu überlegen, wann Du Dich an die Arbeit machen sollst.

  1. Rituale vor dem Lernen

Wie vor jedem Musikkonzert die Instrumente „eingestimmt“ werden müssen, so braucht auch unser Gehirn ein „priming“, eine Vorbereitung, die dafür sorgt uns auf den nachfolgenden Lernprozess einzulassen.
Wir drücken sozusagen den „Anschaltknopf für unseren PC im Kopf“, der dann das gesamte System hochfährt.
Hier die 1-2-3 Schritt Methode zum Lerneinstieg:

  1. A) Eine kurze Bewegungseinheit (hüpfen, springen, auf der Stelle rennen, gern auch eine Runde tanzen zur Lieblingsmusik)
  2. B) Kurzes Augentraining
  3. C) Ein von Dir gewähltes Ritual (z.B. das Anzünden einer Duftöllampe – Zitronengras z.B. fördert die Konzentration, etc., ein Glas Tee bereitstellen) Und natürlich – last but not least: Sorge immer für ausreichend Flüssigkeit und Nährstoffe in Deinem Körper!

Viel Erfolg und – ganz wichtig – berichte uns von deinen Fortschritten. Wenn Schwierigkeiten bei der Umsetzung oder Fragen auftauchen, dann findest du hier auch Hilfe und Unterstützung.
Also – sag uns wie’s dir geht und was du denkst: mail@ila-academy.de